Die fliegenden Schlüssel

Willows Laute hallte noch in der Ferne nach, begleitet von einer Melodie, die so schief war, dass selbst der Wind kurz zögerte. Schließlich entdeckst du einen moosbedeckten Stein, der aussieht, als würde er mit einem Seufzer sagen: „Setz dich, das wird dauern.“

Die Kiste, die Willow dir überlassen hat, liegt schwer in deinen Händen. Gravuren ziehen sich über ihre Oberfläche, und fünf Schlösser bewachen ihren Inhalt. Während du sie drehst und wendest, entdeckst du einen kleinen Hebel an der Seite. „Natürlich“, murmelst du. „Es gibt immer einen Hebel.“

Mit einem Klicken und einem leisen, mechanischen Summen schnellen die Schlüssel aus der Kammer. Ihre Kettchen flattern wie Banner, die einen stillen Triumph feiern. Drei der Schlüssel tragen Nummern – hilfreich, und sicherlich kein Zufall. Der vierte Schlüssel hat gleich zwei Kettchen, die dringend verbunden werden sollten. Und der fünfte? Der fünfte Schlüssel schwebt da wie ein besonders strenger Lehrer, der darauf wartet, dich scheitern zu sehen.

Aus der Kiste purzeln zudem drei Plaketten, jede mit einer Gravur versehen, die dir mehr Fragen als Antworten gibt. Du bückst dich, um sie aufzuheben, doch ein Rascheln im Gebüsch lässt dich innehalten. Es ist kein harmloses Rascheln, sondern das „Etwas hat Augen“-Rascheln. Du spähst in die Schatten, doch da ist nichts. Oder vielleicht zu wenig, um es zu sehen.

„Kein Druck“, murmelst du, aber deine Gedanken sind längst bei Bastet und Gart. Bastet, die irgendwo da draußen auf dich zählt. Gart, der vielleicht nur noch diesen Funken Hoffnung hat. Du atmest tief durch, schnappst dir den ersten Schlüssel und beginnst. Es gibt keinen Raum für Fehler.

Schließe die Box auf

Beachte folgende Regeln:

Verbinde die richtigen Paare

finde die richtigen Plaketten, und vielleicht – nur vielleicht – wird sich die Kiste öffnen.

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